Diagnose und Krankheitsverlauf des KDS

Wie geht es denn jetzt weiter?

Die Diagnose beim Kurzdarmsyndrom ergibt sich über die Ergebnisse der Operation des Magen-Darm-Traktes und der darauffolgenden Ausprägung einer möglichen eingeschränkten Aufnahmefähigkeit von Nährstoffen und Flüssigkeiten über den Darm.

Nach der Operation ist es daher besonders wichtig, die Blutwerte in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Das lässt Rückschlüsse darauf zu, ob der Körper noch ausreichend versorgt wird oder nicht. Um rechtzeitig möglichen Komplikationen vorzubeugen, sollte auch der Stuhl regelmäßig untersucht und das Gewicht kontrolliert werden.

Untersuchungen beim KDS

Wichtig sind die regelmäßige Untersuchung von Blut und Stuhl sowie die Kontrolle des Körpergewichts.

Der Darm ist bis zu einem gewissen Umfang in der Lage, sich selbst zu regenerieren. Die durch eine Operation verursachte reduzierte Aufnahmefähigkeit, kann durch eine optimierte Ernährung oder durch eine Hormonbehandlung wieder gestärkt werden. Die Höhe der Darmzotten und die Tiefe der Darmkrypten kann nach einigen Monaten zunehmen und dadurch die Aufnahme der Nährstoffe verbessern.

Ist das nicht der Fall, weil beispielsweise nur noch ein sehr kleiner Teil des Darms übrig ist, kann eine dauerhafte künstliche, parenterale Ernährung erforderlich sein.1

Der Krankheitsverlauf nach einer Operation ist zwar individuell verschieden, er lässt sich aber grundsätzlich in verschiedene Phasen unterteilen.
Jede dieser Phasen erfordert eine unterschiedliche Therapiestrategie.

Experten beantworten Ihre Fragen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Beim Kurzdarmsyndrom können einige Komplikationen auftreten.

Welchen Verlauf nimmt ein Patient, wenn operativ größere Anteile des Darms entfernt wurden?

Prinzipiell müssen wir wissen, dass wir als gesunder Mensch ungefähr fünf Meter Dünndarm und ungefähr einen Meter Dickdarm haben.

Welchen Einfluss hat das Kurzdarmsyndrom auf Leber und Bauchspeicheldrüse?

Muss der Patient hier etwas berücksichtigen?

Auf die Bauchspeicheldrüse direkt hat das Kurzdarmsyndrom keinen Einfluss.

Was bedeutet die Krankheit für den Patienten?

Für den Patienten bedeutet das jahrelange Bauchschmerzen, jahrelange Durchfallsattacken und, wenn diese Erkrankung im Kindesalter auftritt, dann kann es auch zu Gedeihstörungen kommen.

Macht es einen Unterschied für die Prognose und den Patienten, welche Anteile vom Darm entfernt wurden?

Für den Patienten macht es einen Unterschied, welcher Darmabschnitt entfernt wurde und natürlich auch wie viel davon.

Welche Symptome und Folgeerscheinungen können auftreten?

Beim Kurzdarmsyndrom unterscheiden wir zwischen akuter Phase und langfristigen Problemen.


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Viele Fragen?
Experten geben Antworten

Das Kurzdarmsyndrom verläuft bei jedem Menschen anders. Zu den häufigsten Fragen geben Ihnen Experten aus unterschiedlichen Bereichen Antworten.